Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV)

Onkologie und Rheuma - attraktiv für sektorenübergreifende Verbünde

27. Fachkonferenz

Schwerpunkte

  • Strategische Neuausrichtung bei ambulanten und stationären Anbietern
  • Legale Kooperation mit ständig wachsender Indikationspalette
  • Praktischer Umsetzungsbericht: So installiert sich eine sektorenübergreifende onkologische ASV
  • Bestehende ASV-Teams einfach nur noch ergänzen: Nächste onkologische ASV-Indikation ist die Urologie
  • ASV-Rheuma: Der Dissens um die Abrechnung der speziellen Laborparameter
  • ASV-Honorare: Psychotherapie, EBM-Rufbereitschaft und Qualitätskonferenzen jetzt im EBM
  • Über 100 Alt-Ambulanzen für gastrointestinale Tumore jetzt ohne Zulassung
  • Qualitätssicherung: Neue Anlage für die ASV-Rahmenrichtlinie
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G. Prahl
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B. Grabow
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Dr. E. Edelmann
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Dr. Klakow-Franck
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Dr. M. Schmedders
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Dr. S. Pluntke

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Dr. med. Edmund Edelmann, Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V., Bad Aibling
Bert Grabow, GKV-Spitzenverband, Berlin
Dr. med. Regina Klakow-Franck, Gemeinsamer Bundesausschuss, Berlin
Dr. Stefan Pluntke, Kliniken Essen-Mitte,  Essen
Dr. Mechtild Schmedders, GKV-Spitzenverband, Berlin

Zielsetzung

„Die Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) ist die einzige juristisch zuverlässig sektorenübergreifende Kooperation und sie ist laufend ausbaufähig“, so ein Krankenhausmanager. In der Tat – die Indikationspalette der ASV wird immer breiter und wer einmal erfolgreich den Weg zum erweiterten Landesausschuss gegangen ist, verliert die Scheu vor einer Ausbaustufe. Die Bürokratie ist dann schneller bewältigt und viele Ärzte der ersten ASV-Teams gehen gerne mit in jedes weitere Team. Davon profitieren dann schließlich alle. Mehr als einhundert ASV-Teams gibt es derzeit bundesweit; die weitaus meisten für gastrointestinale Tumore und so gut wie alle arbeiten sektorenübergreifend: Krankenhaus, MVZ und Vertragsärzte. Wo immer möglich wird eine Erweiterung auf gynäkologische Tumore angestrebt. Die bundesweite Verteilung mit ASV ist heute schon deutlich besser als noch unter der alten 116 b-Regelung, wo es Bundesländer ganz ohne Zulassungen gab.

Diese Veranstaltung setzt zwei Schwerpunkte: Zum einen den aktuellen Stand der ASV im G-BA. Insbesondere die konkreten Anforderungen bei den neuen Indikationen (Rheuma, Mukoviszidose) sowie die Planung für 2018. Im neuen Jahr soll nach den gastrointestinalen und gynäkologischen Tumoren jetzt die Urologie startklar werden. Für Rheuma sagen Vertragsärzte wie
Kliniker einen Boom voraus, vorausgesetzt die noch strittigen Abrechnungsfragen können einvernehmlich gelöst werden. Zum anderen die praktische Umsetzung der Gründung eines ASV-Teams. Ein weiteres Thema wird die Abrechnung der Leistungen mit den neuen EBM-Kapiteln 50 und 51.

Do 25.01.2018 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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