Das neue gestufte System der Notfallstrukturen

in Krankenhäusern gemäß § 136c Absatz 4 SGB V

Schwerpunkte

  • Hohe Qualitätskriterien: Fachgesellschaften verbünden sich – GKV-Spitzenverband gegen DKG
  • Folgenabschätzung: Eröffnet das externe Gutachten Chancen für Kompromisse?
  • Welche Übergangszeiträume gibt es für das einzelne Krankenhaus?
  • Spitzenverbände ermitteln Zu- und Abschläge
  • Knackpunkt: Welche Fachabteilungen, Ärzte und Geräte benötigt die jeweilige Versorgungsstufe?
  • Bis Dezember 2017 liefert der G-BA
  • Im ganzen Land dringend gesucht: Ärztlicher Leiter der Notfallabteilung
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Dr. M. Albrecht
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Dr. T. Fleischmann
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Prof. J. Hecken
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G. Prahl
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Dr. D. von Stillfried
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Dipl.-Vw. Johannes Wolff

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Dr. Martin Albrecht, IGES Institut GmbH, Berlin
Dr. med. Thomas Fleischmann, EBCEM, FESEM, FRCEM, MHBA, Westküstenklinikum Heide
Prof. Josef Hecken, Gemeinsamer Bundesausschuss, Berlin
Dr. rer. pol. Dominik von Stillfried, Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der BRD, Berlin
Dipl.-Vw. Johannes Wolff, GKV-Spitzenverband, Berlin

Zielsetzung

Das Krankenhaus hängt am Tropf seiner Notfallambulanz: 50 bis teilweise 90 Prozent seiner stationären Patienten kommen über die Notaufnahme und das sind überwiegend Patienten mit einem besseren Casemixindex als der elektive Patient. Da fällt es zwar nicht leicht, die hohe Unterdeckung bei ambulanten Patienten zu verkraften – verzichten möchte man aber dennoch nicht.

Jetzt droht Ungemach, denn mit einem dreistufigen Notfallkonzept soll der G-BA die Notfallversorgung verbessern. Zur Debatte steht ein ambitioniertes Notfallkonzept des GKV-Spitzenverbandes mit hohen Anforderungen, die viele Häuser so nicht schaffen werden und ein niederschwelliges Konzept der DKG. Letzteres ist aber den eigenen Notfallspezialisten zu dünn. Die Fachgesellschaften plädieren offen für das Modell der Krankenkassen.

Beide Modelle hat ein wissenschaftliches Gutachten des IGES Instituts jetzt auf seine Auswirkungen hin überprüft. Höhere Qualitätsanforderungen, so der G-BA-Anspruch, sollen die stationäre Notfallversorgung nicht ins Chaos stürzen. Sicher ist schon heute: die neuen Anforderungen werden jedes Haus tangieren. Wer künftig nicht zum Kreis der Auserwählten zählt, verliert bei jedem DRG-Fall kräftig Geld.

Diese Veranstaltung gibt einen Ausblick auf die anstehenden Herausforderungen weist aber auch einen Weg, wie sich Häuser fit machen, für das gestufte Notfallmodell. Selbstverständlich steht genügend Raum für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Do 16.11.2017 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmenden einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, so reduziert sich der Betrag um € 10,00 zzgl. MwSt.

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