G-DRGs + Krankenhausfinanzierung 2018

Die relevanten Neuerungen

Schwerpunkte

  • Krankenhausfinanzierung 2018: das KHSG und seine Folgen
  • Fixkostendegressionsabschlag: Wie funktioniert die Mengensteuerung?
  • Das G-DRG-System und Schwerpunkte seiner Weiterentwicklung für 2018
  • Berichtswesen: Worauf ist beim Umstieg auf die G-DRGVersion 2018 zu achten?
  • Gestufte Notfallversorgung: Aktueller Stand
  • Anreize zur Stärkung der Pflege am Bett
  • Neue Zusatzentgelte
  • Das neue System in der Anwendung
  • Innovation und aktuelle Rechtsprechung
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Dr. med. Holger Bunzemeier
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Dr. med. Wolfgang Fiori

Referenten

Dr. med. Holger Bunzemeier, Roeder & Partner, Senden
Dr. med. Wolfgang Fiori, Roeder & Partner, Senden

Zielsetzung

Mit dem Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) hat der Gesetzgeber die ordnungspolitischen
Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung neu gestaltet. Neben
der Einführung qualitätsorientierter Vergütungsbestandteile sollen insbesondere
mögliche Anreize zur Mengenausweitung beseitigt werden. Erste Vorgaben des
Gesetzgebers wurden durch die Selbstverwaltung für 2017 bereits umgesetzt. Bedeutende
Vereinbarungen mit Wirkung für 2018 und Folgejahre stehen jedoch noch aus.
Mit der Steigerung der Repräsentativität und Korrektur der Sachkostenbewertung
hat der Gesetzgeber auch konkret in die Entwicklung des G-DRG-Systems eingegriffen.
Die Auswirkungen auf das G-DRG-System 2018 sollen vorgestellt und
diskutiert werden.
Parallel haben die neuen Mechanismen der Mengensteuerung (Fixkostendegressionsabschlag,
Sachkostenabwertung und Abstufung/-senkung von Bewertungsrelationen)
die Komplexität der Entgeltverhandlungen und krankenhausinternen
Verteilungsalgorithmen deutlich erhöht. Auch 2018 sind weitere Anpassungen für
das Berichtswesen vorzunehmen.
Die wesentlichen Neuerungen mit Auswirkungen auf die Entgeltverhandlungen
und das Berichtswesen der Krankenhäuser werden präsentiert und gemeinsam mit
den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hinsichtlich der Praxisrelevanz bewertet.
Zusätzlich werden in kompakter Form die ersten Erfahrungen mit dem neuen NUBVerfahren
für Medizinprodukte hoher Risikoklasse dargestellt. Anhand aktueller
Rechtsprechung zum Spannungsfeld von Qualitätsgebot und Verbotsvorbehalt,
sollen mögliche Konsequenzen für Leistungsbringer abgeleitet werden.
Das Psych-Entgeltsystem ist nicht Gegenstand des Workshops.

Di 21.11.2017 in Berlin

€ 890,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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