Kooperationsverträge von Krankenhäusern

Wie arbeiten niedergelassene Vertragsärzte und Kliniken wirtschaftlich erfolgreich und rechtssicher zusammen?

9. Excellence Workshop aufgrund der großen Nachfrage

Schwerpunkte

  • Grundlagen der vertraglichen Ausgestaltung der Kooperation
  • Gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten, Einrichtungen, Medizintechnik und Personal
  • Vermeidung von „Fallstricken“
  • Rechtssichere Ausgestaltung von Kooperationsverträgen
  • Inhalt der Wahlarztvereinbarung (WLV) sowie Alternativen
  • Ausgestaltung von Zielvereinbarungen mit Zuweisern im Angestelltenverhältnis
  • Kompensation der strafrechtlichen Risiken § 299a StGB, § 263 und § 266 StGB
  • Entwicklung eines Baukastensystems für Vertragsklauseln und Vergütungselemente mit den Teilnehmern
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A. Badle
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T. Ebermann
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Prof. Dr. H. Schneider

Referenten

Alexander Badle, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Thorsten Ebermann, Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK); Ratajczak & Partner Rechtsanwälte, München
Prof. Dr. jur. Hendrik Schneider, Universität Leipzig, Leipzig

Zielsetzung

Das Gesetz zur Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen vom 04.06.2016 (§§ 299a, 299b StGB) hat zu massenhaften Kündigungen, Aufhebungen und der Neuausrichtung bestehender Kooperationsverträge zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern geführt. Parallel schärfen die beteiligten Akteure ihre Standpunkte und verwenden das Strafrecht als Steigbügelhalter und Druckmittel für die Durchsetzung eigener Interessen. Zu nennen sind insbesondere Deutsche Rentenversicherung Bund und ihre Unterorganisationen sowie Gesetzliche und Private Krankenversicherungen, Kassenärztliche Vereinigungen, politische Parteien. Die ersten Ermittlungsverfahren gegen Ärzte und ihre Kooperationspartner laufen.

Der Workshop informiert über die aktuelle Lage und die Entwicklung seit Juni 2016 und zeigt die künftigen Konfliktfelder auf. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Problematik des Vergütungs-/Honorarausfalls, Vorwurf einer Zuweisung gegen Entgelt, Konsequenzen bei Scheinselbständigkeit, mögliche Anklagen wegen Abrechnungsbetrug oder Korruption.

Welche Beschäftigungsform ist möglich/sinnvoll? Angestelltenverhältnis oder freie Kooperation? Welche Vergütung ist angemessen? Kann der Kooperationspartner Wahlleistungen erbringen?

Der Workshop bietet Lösungen für die Praxis mit dem Ziel, die relevanten Fragen und Szenarien mit Blick auf Möglichkeiten rechtssicherer Vertragsgestaltung praxisnah und für den konkreten Fall unter Simulation entsprechender Entscheidungsfindungsprozesse zu erörtern.

Di 24.10.2017 in München

€ 890,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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