Krankenhausfinanzierung 2020

Ein Jahr der Veränderungen und Herausforderungen

Die Inhalte der Veranstaltung werden den aktuellen Entwicklungen angepasst.

Schwerpunkte

  • Auswirkungen des Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetzes (PpSG)
  • Ausgliederung der Pflege aus den DRGs: Wie erfolgt die Berechnung der Rumpf-DRGs?
  • Mechanik der Vergütung 2020: Rumpf-DRG + Pflegepersonalvergütung
  • Zusammensetzung des Pflegebudgets
  • Selbstkostendeckung für die Pflege am Bett – Gibt es Grenzen?
  • Gewinner und Verlierer
  • Neue pflegesensitive Bereiche 2020
  • Risikoadjustierung der Pflegepersonaluntergrenzen
  • Der Pflegepersonalquotient: Was erwartet uns?
  • Begrenzung der Abrechnungsprüfungen – Wie erfolgt die Umsetzung?
  • Neue Risiken durch die Neuregelungen zur Abrechnungsprüfung
  • Forcierung der „Ambulantisierung“ stationärer Leistungen
  • Aktueller Umsetzungsstand zu den Vorgaben zur Qualitätsorientierung in der Krankenhausfinanzierung durch das Krankenhausstrukturgesetz
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Dr. H. Bunzemeier
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Dr. W. Fiori

Referenten

Dr. med. Holger Bunzemeier, Partner, Roeder & Partner, Senden
Dr. med. Wolfgang Fiori, Partner, Roeder & Partner, Senden

Zielsetzung

Jetzt heißt es für die Krankenhäuser, die Ärmel hochzukrempeln. Sie werden 2020 nach den gesetzgeberischen Vorstellungen mit einer Flut von Neuregelungen für die Krankenhausfinanzierung konfrontiert. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen unter anderem Änderungen zur Stärkung der Pflege am Bett und die Neustrukturierungen der Abrechnungsprüfungen durch die Kostenträger und des Medizinischen Dienstes. 2020 werden dafür die DRGs um die Kostenanteile für die Pflege reduziert und ein Pflegebudget nach dem Selbstkostendeckungsprinzip eingeführt. Zusätzlich gelten neue Pflegepersonaluntergrenzen, auch in den pflegesensitiven Bereichen der Herzchirurgie und Neurologie. Die Untergrenzen sollen risikoadjustiert werden, um den unterschiedlichen Pflegeaufwänden in den Krankenhäusern besser gerecht zu werden. Über die Pflegepersonaluntergrenzen hinaus soll 2020 ein Pflegepersonalquotient eingeführt werden, der als Maß für ein gesamtes Krankenhaus Pflegeaufwand und zur Verfügung stehende Pflegekräfte ins Verhältnis setzt. Krankenhäuser, die eine Untergrenze unterschreiten, sollen bestraft werden.

Das MDK-Reformgesetz, das Anfang 2020 in Kraft treten soll, wird tiefgreifende Änderungen für die Abrechnungsprüfungen mit sich bringen. Mit Prüfquoten soll die Zahl der Abrechnungsprüfungen begrenzt werden. Gleichzeitig sollen Krankenhäuser mit hohen Quoten „beanstandeter Abrechnungen“ zukünftig sanktioniert werden. Mit dem Gesetz soll auch die Verlagerung von stationären Leistungen in den ambulanten Bereich weiter vorangetrieben werden.

Die bevorstehenden Änderungen werden erheblichen Einfluss auf die Leistungsvergütung nehmen. Zahlreiche Aktivitäten der Krankenhäuser werden erforderlich, um unter den neuen Rahmenbedingungen bestmöglich bestehen zu können. Mit diesem Workshop sollen die geplanten Änderungen sowie der aktuelle Umsetzungsstand vorgestellt und darüber diskutiert werden, welche Auswirkungen das neue Umfeld auf die Krankenhäuser nehmen wird. Zusätzlich soll mit den Teilnehmenden über die notwendigen Maßnahmen diskutiert werden, die Krankenhäuser für die Vorbereitung auf das Jahr 2020 in den Blick nehmen müssen.

Do 14.11.2019 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie das Online-Formular nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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