Die Reform der Notfallversorgung

Das Gesetzt in der Nahaufnahme

Schwerpunkte

Massive Änderungen für Krankenhäuser, Praxen, MVZ, Kassenärztliche Vereinigungen, Rettungsdienste und Patienten

  • Der erste Gesetzentwurf: Ziele, Inhalte und Beurteilungen
  • Entlastung für die Notfallambulanzen der Krankenhäuser – auf Kosten der stationären Belegung?
  • Gemeinsame „Integrierte Notfallzentren“: Unabhängig von jedweden Interessen bei der Triage
  • INZ: Honorierung ohne Honorardeckel
  • Die Zukunft des Rettungswesens: Neuer eigener Leistungsbereich?
  • Umsetzungs- und Zeitplan: Was ändert sich und wann?
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Dr. T. Fleischmann
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T.-C. Hiddemann
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Dr. S. Johna
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Dr. G. Nordmann
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G. Prahl
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Prof. Dr. C. Schenkel-Häger
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Dr. F. Stollmann
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J. Wolff

Leitung

Gabriele Prahl, Management- und Umsetzungsberaterin im Gesundheitswesen, Hamburg

Referenten

Dr. med. Thomas Fleischmann, EBCEM, FESEM, FRCEM, MHBA, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, imland Klinik, Rendsburg
Till-Christian Hiddemann, Regierungsdirektor, Referat Grundsatzfragen der GKV, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin
Dr. med. Susanne Johna, Fachärztin für Innere Medizin/Krankenhaushygiene, Gesundheitsökonomin, Mitglied des Vorstands der Bundesärztekammer und des Marburger Bund Bundesverbandes, Berlin; Vorsitzende des Marburger Bundes Hessen und Präsidiumsmitglied der Landesärztekammer Hessen, Frankfurt a.M.
Dr. med. Gerhard Nordmann, 1. Vorsitzender, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Dortmund
Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger, Ärztlicher Direktor, Marienhaus Klinikum Bendorf-Neuwied-Waldbreitbach, Neuwied
Dr. Frank Stollmann, Leitender Ministerialrat, Gruppenleiter IV B Öffentliches Gesundheitswesen, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Dipl.-Vw. Johannes Wolff, Referatsleiter Krankenhausvergütung, Abteilung Krankenhäuser, GKV-Spitzenverband, Berlin

Zielsetzung

Während die ersten Krankenhäuser in den Budgetverhandlungen über die durchaus attraktiven Zuschläge für die Vorhaltung der Notfallversorgung nach dem Stufenkonzept sprechen, wird ein weiteres Kapitel in der Reform der Notfallversorgung aufgeschlagen: Spahns grundlegende Reform für den gesamten Notdienst.

Der vertragsärztliche Bereitschaftsdienst soll mit der stationären Versorgung verschmolzen werden. Geplant sind sogenannte INZ – Integrierte Notfallzentren, die in der Krankenhausplanung der Länder vorgesehen werden sollen. Hier sollen Patienten in die richtige Versorgungsebene gesteuert werden. Ihnen zur Seite stehen im Hintergrund die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigung, die an sieben Tagen die Woche und 24 Stunden für Akutfälle zur Verfügung stehen. Hilfesuchende Patienten werden telefonisch oder per App beraten und gesteuert. Am Telefon sind geschulte Mitarbeiter und/oder Ärzte tätig, die – auch EDV-basiert – triagieren. Sogar die Rettungsdienste sollen als eigenständiger Leistungsbereich im SGB V etabliert werden.

Flankiert wird das Gesetzesvorhaben von einer Reihe weiterer bereits realisierter Gesetzesinitiativen: Das TSVG (Terminservice- und Versorgungsgesetz), die neue Bedarfsplanung und auch die Telematikinfrastruktur, mit der die sektorenübergreifende Kommunikation greifbar wird. So greift eins ins andere. Die Beurteilung aus Sicht von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen ist einhellig: Es wird in der Notfallversorgung und der Patientensteuerung kein Stein auf dem anderen bleiben. Alle Betroffenen sollten sich frühzeitig damit auseinandersetzen.

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