Palliativdienst am Krankenhaus etablieren

Zusatzentgelte über OPS-Code 8-98h - Hohe Standards realisieren und honorieren

Umsetzungsworkshop

Schwerpunkte

  • Praktische Aufbauhilfe von Anwendern
  • Zwei Lösungsmöglichkeiten: krankenhausinterner oder-externer Palliativdienst
  • Welche Strukturanforderungen müssen erfüllt sein und wie etabliere ich sie?
  • Personalbedarf richtig abschätzen
  • Ab welcher Bettenzahl lohnt sich der eigene Palliativdienst?
  • Wie kooperiere ich hausintern?
  • Entgeltverhandlungen: Von Anderen lernen
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Dr. B. Maier
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H. Melching
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G. Prahl

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Dr. med. Bernd Oliver Maier, Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., Berlin;
St. Josefs-Hospital Wiesbaden
Heiner Melching, Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., Berlin

Zielsetzung

Seit Beginn diesen Jahres können multiprofessionelle Palliativdienste im Krankenhaus
abteilungsübergreifend arbeiten. Im Klartext: Der Dienst kann von jeder Abteilung für
einen Patienten angefordert werden. Seine Leistung wird über ein krankenhausindividuelles
Zusatzentgelt, das mit den Krankenkassen verhandelt werden muss, honoriert. Zum
Einsatz kann ein krankenhauseigener Palliativdienst kommen oder ein externer Dienst.
In diesem Umsetzungsworkshop kommen zwei Experten zum Einsatz, die aus jeweils
unterschiedlichen Blickwinkeln den konkreten Aufbau eines derartigen Palliativdienstes
und die Verhandlung des Zusatzentgeltes darstellen:
Der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin thematisiert die
Strukturanforderungen an Ärzte, Pflege, Dienste, Ausstattung, Dokumentation und die
Erwartungen des MDK. Mit Daten und Tabellen liefert er schließlich auch Unterstützung
für die sachgerechte Kalkulation des Zusatzentgeltes.
Der Palliativmediziner, Onkologe und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
wird über die praktische Etablierung des Palliativdienstes im eigenen Haus
berichteten. Dazu zählen die geschickte Nutzung personeller Ressourcen, die Einteilung
von Diensten und nicht zuletzt die Kooperation mit den fallführenden Abteilungen.
Da er zu den ersten zählt, der erfolgreich ein Zusatzentgelt für den OPS-Code 8-98h
verhandeln konnte, wird er auch über die praktischen Erfahrungen mit Krankenkassenverhandlern
und MDK berichten.
Diese Veranstaltung liefert somit das praktische Rüstzeug für die Etablierung eines
multiprofessionellen, mobilen Palliativdienstes. Das Ziel: Akzeptanz bei Patienten,
Angehörigen, der fallführenden Abteilung und den Krankenkassen finden und nicht
zuletzt Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit.

Mi 25.10.2017 in Berlin

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