Parenterale Zubereitungen

Gesetzliche Rahmenbedingungen, Abrechnung & Wegfall der Ausschreibungen

Schwerpunkte

  • Gesetzliche Neuregelungen für parenterale Zubereitungen in der Onkologie – Bewertung der Politik
  • Versorgungswirklichkeit: Die Rolle der Apotheke in der onkologischen Versorgung
  • Rechtsrahmen für die herstellende Apotheke nach Inkrafttreten des AMVSG
  • Abrechnungsmodalitäten für parenterale Zubereitungen
  • Versorgungssicherheit in der onkologischen Versorgung
  • Vollversorger oder Lohnhersteller?
  • Auswirkungen der neuen gesetzlichen Regelung auf die Pharmaindustrie
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M. Hennrich
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C. König
Dr. iur. Constanze Püschel class=
Dr. C. Püschel
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Dr. C. Mockenhaupt
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Frank-Ulrich Schmidt
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Dr. C. Schneider
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Dr. U. Warnke

Leitung

Dr. iur. Constanze Püschel, DIERKS + BOHLE Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Berlin

Referenten

RA Michael Hennrich, MdB, CDU/CSU-Fraktion, Berlin
Christiane König,  Marien Apotheke OHG, Neuss; Verband der zytostatika-herstellenden Apotheken e.V. (VZA), Berlin
Dr. Christoph Mockenhaupt, Pfizer Deutschland GmbH, Berlin
Frank-Ullrich Schmidt, MPH, GKV-Spitzenverband, Berlin
Dr. Christine Schneider, PUREN Pharma GmbH & Co. KG, München
Dr. rer. nat. Ulrich Warnke, Havelland Kliniken GmbH, Nauen

Zielsetzung

Onkologische Zubereitungen aus der Apotheke sind ein Dauerbrenner in der gesundheitspolitischen Debatte. Und das gilt nicht nur, wenn Lieferengpässe die Versorgung der Patienten gefährden. Mehr als bei fast allen anderen Arzneimitteln stehen die Preise im Fokus.
Im kürzlich verabschiedeten Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (GKV-AMVSG) wurde unter anderem die Vorschrift in §129 Abs. 5 S. 3 SGB V gestrichen, die die Krankenkassen dazu befugte, mit Apotheken Verträge zur Sicherstellung der Versorgung von Zytostatika (in Apotheken hergestellte parenterale Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln in der Onkologie zur unmittelbaren ärztlichen Anwendung bei Patienten) abzuschließen. Neu hingegen ist, dass die Krankenkassen jetzt direkt Verträge mit Arzneimittelherstellern abschließen dürfen.
Hintergrund für diese Gesetzesänderung war ein andauernder Streit zwischen Krankenkassen auf der einen und Apotheker- und verschiedenen ärztlichen Berufsverbänden auf der anderen Seite. In den letzten Jahren schlossen einige Krankenkassen Exklusivverträge mit Apotheken über die Zubereitung und Lieferung von Zytostatika ab, bei denen in der Regel die Apotheke den Zuschlag erhielt, die den günstigsten Preis anbot.
Die Vertreter der Krankenkassen erhofften sich von den (in den letzten Jahren intensivierten) Ausschreibungsmodellen Kosteneinsparungspotenziale in dreistelliger Millionenhöhe. Die Vertreter von Apotheker- und ärztlichen Berufsverbänden sahen in der Ausschreibungspraxis dagegen einen Eingriff in die Entscheidungskompetenz des Arztes und in das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten sowie die Zerstörung aufgebauter Qualitätsstrukturen.
Kompetente und praxiserfahrene Referenten vermitteln Ihnen in dieser ZENO-Veranstaltung alle notwendigen Informationen zu den relevanten Fragen der Abrechnung im Bereich der parenteralen Zubereitungen. Die zu berücksichtigenden Einflussfaktoren werden ausführlich besprochen, ebenso werden weitere sich abzeichnende Modifikationen der Abrechnung von parenteralen Zubereitungen erörtert.

Mo 26.06.2017 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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