Stationäre multimodale Schmerztherapie (sMMST)

Theorie trifft Praxis

5. Fachkonferenz

Schwerpunkte

  • Neue Abrechnungsmodalitäten in 2018 – Mit den richtigen Angeboten, Prozessen, Patienten und Therapeuten zum Erfolg
  • Erste Daten: Auswirkungen der neuen G-DRG-Version 2018
  • Erneute DRG-Änderungen für die stationäre Schmerztherapie?
  • Indikation, Mindestanforderungen und Kodierung der OPS-Komplexcodes
  • Neuauflage? Begutachtungsleitfaden zur multimodalen Schmerztherapie in der Bearbeitung
  • Der hausinterne Behandlungspfad: vom Assessment zur Therapie
  • Positionen des MDK
  • Erfolgreich: Verzahnung ambulant und stationär
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Dr. A. Böger
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Dr. med. Holger Bunzemeier
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Dr. J. Lutz
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G. Prahl
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W. Seidel
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Dr. F. Tappmeyer

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Dr. med. Andreas Böger, Berufsverband der Schmerztherapeuten (BVSD); Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS); MVZ, Klinik für Schmerzmedizin, DRK-Kliniken Nordhessen gGmbH, Kassel
Dr. med. Holger Bunzemeier, Roeder & Partner, Senden
Dr. med. Johannes F. Lutz, Zentrum für interdisziplinäre Schmerztherapie, Zentralklinik Bad Berka GmbH, Bad Berka
Dr. med. Wolfram Seidel, Klinik für Manuelle Medizin, nichtoperative Orthopädie und Schmerzmedizin, Sana Kliniken Sommerfeld, Kremmen
Dr. med. Frauke Tappmeyer, MDK Nord, Kiel

Zielsetzung

Die stationäre multimodale Schmerztherapie zählte 2017 zu den Gewinnern. Änderungen bei den DRG werteten zumindest die Fälle mit hohem Personalbedarf und langer Verweildauer auf. Ideal für Krankenhäuser, die auf eine umfassende Therapie setzen. Umstellungsbedarf für jene, die die kürzen Verweildauern im Programm hatten.
In 2018 stehen erneut neue Änderungen im DRG-Gefüge an. Im künftigen Therapieregime der stationären Schmerztherapeuten muss das berücksichtigt werden, ohne die Qualität aus dem Auge zu verlieren. Im Mittelpunkt stehen hier die Mitarbeiter. Denn: sMMST ist personalintensiv. Neben mehrfach qualifizierten Ärzten (Zusatzqualifikation „spezielle Schmerztherapie“) sind Psychotherapie und Physiotherapie Standardanforderungen, ebenso wie Entspannungstherapie, Gruppenkurse oder Arbeitsplatztraining.
Vielfach kämpft man auch noch um eine sinnvolle, hausinterne Koordination der Diagnose- und Therapiemodule und um eine patientengerechte Aufenthaltsdauer. Therapiemodule, Prozesse, Qualität und wirtschaftlichen Erfolg unter einen Hut zu bekommen, setzt perfektes Management voraus. Hinzu kommt, dass Krankenkassen – und in ihrem Gefolge nicht zuletzt der MDK – die Indikation für die Leistung beim konkreten Patienten in Frage stellen. Abhilfe schuf hier der Begutachtungsleitfaden zur vollstationären multimodalen Schmerztherapie. Er ist gemeinsam von Kassen- und Schmerzexperten überarbeitet worden und steht – später als erwartet – als Neuauflage zur Verfügung.
In dieser Veranstaltung kommen dessen Autoren zu Wort, aber auch Anwender und Umsetzer in erfolgreichen Einrichtungen. Sie schildern am Beispiel ihres Hauses den Aufbau und Nutzen der stationären Schmerztherapie. Unumgänglich aber auch der Beitrag des Abrechnungsexperten, der einen Einblick in die neue Welt der Schmerz-DRGs gibt.

Mi 24.01.2018 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmenden einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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