3.000.000.000 Euro für Krankenhäuser

Geld nur gegen konkrete Fortschritte in puncto Digitalisierung – so sieht das „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aus, über das die „Ärzte-Zeitung“ vergangene Woche berichtete. Soll heißen: Nur Kliniken, die wirklich messbar ihren digitalen Reifegrad erhöhen, erhalten Fördergelder. Doch das ist nicht alles. Häuser dauerhaft ohne digitales Aufnahme- und Entlassmanagement, ohne Systeme zum elektronischen Medikationsmanagement oder ohne Projekte zum Aufbau einrichtungs- und trägerübergreifender IT-Strukturen sollen künftig einen Abschlag auf die Fallpauschalen bekommen, heißt es in dem Bericht. Weniger Geld also für den, der nicht digital arbeitet, und vor allem auch für alle, die nicht in ihre Cybersicherheit investieren.

Wie Krankenhäuser konkret an den 3 Milliarden Euro schweren Fördertopf kommen, ist Thema einer ZENO-Veranstaltung am 17. September in Bonn. Frank Plate, Präsident des Bundesamts für Soziale Sicherung, also sozusagen der Wächter über den Struktur- und den Zukunftsfonds der Krankenhäuser, wird an dieser Tagung berichten, ebenso wie Matthias Mohrmann, Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg und Mitglied im Expertenbeirat des Bundesgesundheitsministeriums. Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier. Zum Thema Cybersicherheit veranstaltet ZENO am 7. Oktober in Köln eine Tagung unter anderem mit Kriminalhauptkommissar Peter Vahrenhorst.