Die Ambulantisierung der stationären Versorgung

Umbaupläne an der Sektorengrenze

Schwerpunkte

  • Zur Diskussion stehen Kurzlieger, kleine Krankenhäuser ohne Notfall-Berechtigung, Hybrid-DRG, Praxiskliniken und Integrierte Gesundheitszentren
  • Analyse: Welche Fallzahl steht zur Disposition und welche Budgets?
  • Die richtige Antwort des Krankenhauses: AOP-Zentrum, MVZ oder Praxisklinik
  • Chance für Kleine und Große: Ambulante Leistungen, die die Krankenhausstruktur benötigt
  • Kurzstationäre Eingriffe: Rechtzeitig umsteuern, um Budgetanteile zu sichern
  • Neuer AOP-Katalog bis Sommer 2021
  • Modelle von KBV und Praxiskliniken – auch für Krankenhäuser attraktiv
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B. Beyrle
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Prof. Dr. B. Halbe
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G. Prahl
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Prof. Dr. E. Raab
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Dr. R. Söder
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J. Wolff

Leitung

Gabriele Prahl, Management- und Umsetzungsberaterin im Gesundheitswesen, Hamburg

Referenten

Bernd Beyrle, Geschäftsbereichsleiter Versorgungssteuerung, Techniker Krankenkasse, Hamburg
Prof. Dr. Bernd Halbe, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Halbe, Rothfuß & Partner mbB, Köln
Prof. Dr. Erika Raab, Geschäftsführerin, Kreisklinik Groß-Gerau, Groß-Gerau
Dr. med. Rüdiger Söder, Vizepräsident, Deutsche Praxisklinikgesellschaft e.V. PKG; MICMA. Mainz
Dipl.-Vw. Johannes Wolff, Referatsleiter Krankenhausvergütung, Abteilung Krankenhäuser, GKV-Spitzenverband, Berlin

Zielsetzung

Aussitzen und Übersehen geht nicht mehr. Der Reformreigen, der sich über das Land ergießt, stellt Krankenhäuser, MVZ, OP-Zentren und Praxiskliniken vor vollendete Tatsachen. Dies gilt auch dann, wenn einzelne Stellschrauben, wie beispielsweise ein völlig neuer „Katalog ambulanter Operationen“, der mit stationsersetzenden Maßnahmen ernst machen soll, noch bis Sommer 2021 auf sich warten lassen oder die Bund-Länder-Arbeitsgruppe nicht ganz so innovativ ist, wie Gesundheitsökonomen es fordern.
Die Anzahl stationärer Fälle wird in den nächsten Jahren durch eine Vielzahl unterschiedlicher Veränderungen sinken. Die kurzstationären Fälle hat die Politik jetzt als gut steuerbar (analog Notfälle) erkannt. Den Patienten tun sich neue Alternativen auf, in die sie das System steuert. Dadurch ergeben sich für Ärzte fast jeder Fachrichtung spannende berufliche Alternativen und für Krankenhausmanager Strategieoptionen, die bis vor kurzem noch Tabuzonen darstellten.
Allein die Notfallreform wird Patientenströme so nachhaltig verändern, dass kleine und große Krankenhäuser über ihre Belegung nachdenken müssen. Hybrid-DRG und die „Integrierten Gesundheitszentren“ (IGZ) der KBV sind vielen Akteuren plötzlich eine willkommene Alternative, ebenso wie die Kooperation mit einer Praxisklinik, vor den eigenen Toren.
In dieser Veranstaltung analysieren die Experten einerseits welche Fallzahlverluste dem stationären Sektor bevorstehen und zeigen andererseits auf, welche Alternativen locken.

Do 23.01.2020 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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