Aufwind für die Pflege im KH – Mehr Geld und neue Regeln

Personaluntergrenzen und vollständige Pflegepersonalfinanzierung - Nun geht es an die Umsetzung

Schwerpunkte

  • Pflegesituation, Umsetzung und Auswirkung der gesetzlich vorgegebenen Veränderungen
  • Verbesserung der Finanzierung der Pflegepersonalkosten
  • Vollständige Finanzierung jeder zusätzlichen Pflegestelle am Bett
  • Vollständige Finanzierung von Tarifsteigerungen in der Pflege
  • Umsetzung und Controlling der Personaluntergrenzen
  • Pflegelastkatalog und Pflegepersonalquotienten
  • DRG-unabhängiges Pflegebudget ab 2020
  • Gewinner und Verlierer
  • Selbstkostendeckung versus Wettbewerb
  • Auswirkungen auf das komplexe System der Krankenhausfinanzierung
  • Auswirkungen auf das Gesamtbudget eines Krankenhauses
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Dr. H. Bunzemeier
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J. Heepe
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Dr. F. Heimig
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Prof. N. Roeder
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Ch. Vogt
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W. Walzik

Leitung

Prof. Dr. med. Norbert Roeder, Roeder & Partner, Beratung im Gesundheitswesen, Senden

Referenten

Dr. med. Holger Bunzemeier, Roeder & Partner, Beratung im Gesundheitswesen, Senden
Judith Heepe, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin
Dr. med. Frank Heimig, InEK Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH, Siegburg
Dr. Charlotte Vogt, GKV-Spitzenverband, Berlin
MinRat Wilhelm Walzik, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin

Zielsetzung

Die Pflege im Krankenhaus, aber auch in anderen Bereichen, dominiert die politische Diskussion. Verbindend über die politischen Lager hinweg ist die Entschlossenheit, etwas für die Verbesserung der Situation der Pflege im Krankenhaus zu tun. Dabei geht es nicht nur um die Abbildung der Pflegeleistung im G-DRG-System, sondern auch um die Pflege in Pflegeheimen sowie die häusliche Pflege.

Der Gesetzgeber meint es ernst! Mit dem beschlossenen Pflegepersonal-Stärkungsgesetz hat er konsequent alle Eckpunkte aus dem Koalitionsvertrag der Großen Koalition umgesetzt. Durch eine gesonderte Finanzierung der Pflege, durch eine Kombination der Fallpauschalen-Finanzierung mit einem davon unabhängigen Pflegebudget soll ein spürbarer Aufbau von Pflegepersonal erreicht und die Patientensicherheit gestärkt werden. Dazu sollen auch Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufes auf den Weg gebracht werden. Eine vollständige Finanzierung aller Pflegestellen ab 2020 über das neue Pflegebudget sowie eine vollständige Finanzierung der Tarifsteigerungen in der Pflege schon ab 2018 bilden den Kern der zukünftigen Pflegefinanzierung, die durch eine erleichterte Integration ausländischer Pflegekräfte sowie eine finanzielle Unterstützung der Investitionen für den Ausbau der Ausbildungskapazitäten und der Ausbildung selbst flankiert wird.

Zur Vermeidung „Gefährlicher Pflege“ schreibt das BMG Pflegepersonaluntergrenzen (PPUG) in sogenannten pflegesensitiven Bereichen von Krankenhäusern per Rechtsverordnung verbindlich vor. Zusätzlich sollen Pflegepersonalquotienten für jedes Krankenhaus auf der Basis eines vom InEK zu entwickelnden Kataloges zur Risikoadjustierung für den Pflegeaufwand (Pflegelastkatalog) ermittelt werden. Erfüllt das Krankenhaus die Quotienten nicht, drohen finanzielle Sanktionen.

Die Neuorganisation der Pflegefinanzierung wirft eine Vielzahl von Umsetzungsfragen auf und führt insbesondere bei den Krankenhäusern zu großen Verunsicherungen. Die zur Verbesserung der Pflegesituation vorgeschlagenen Maßnahmen werden teilweise kontrovers bzgl. der Umsetzung und der Auswirkungen diskutiert. Im Zentrum steht die Frage: Wie wirkt sich die Umstellung auf mein Krankenhaus aus? Wer wird Gewinner und wer Verlierer? Daher ist eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dieser wichtigen Thematik und ihren vielfältigen Auswirkungen insbesondere in Krankenhäusern sowie auch bei den Kostenträgern zu empfehlen. Auf dieser Veranstaltung informieren Experten aus dem BMG sowie aus den für die Konzeption und Umsetzung verantwortlichen Gremien und Praktiker über den aktuellsten Stand. Sie geben wichtige Hinweise für die Umsetzung sowie die Abschätzung der Auswirkungen auf das eigene Krankenhaus und diskutieren mit Ihnen über das Thema.

Di 02.04.2019 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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