DRG-Kennzahlen, InEK-Kostenmatrix und Pflegeaufwandkatalog

Aussagekraft und Nutzung gängiger Kennzahlen und Benchmarks

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Schwerpunkte

  • Was sagt die DRG aus? DRGs und medizinische Fallkollektive
  • DRG-Fallkostenkalkulation, InEK-Matrix und der neue Pflegeaufwandkatalog
  • Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus der DRG-Vergütung für 2020
  • Fallzahl, Casemix, Casemix-Index, Verweildauer – reden wir wirklich über das Gleiche?
  • Welche Schlüsse können aus Kennzahlen gezogen werden?
  • Verweildauermanagement und Fallsteuerung
  • Einfluss von Fachabteilungszuordnung und Berichtszeiträumen
  • Kennzahlen im Kontext der Budgetierung und Mengensteuerung
  • Neue pflegebezogene Kennzahlen
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Dr. med. Wolfgang Fiori

Referenten

Dr. med. Wolfgang Fiori, Partner, Roeder & Partner, Senden
Als ehemaliger langjähriger stellvertretender Leiter des Medizinischen Managements
am Universitätsklinikum Münster verfügt Herr Dr. Fiori über eine ausgesprochene
Expertise im operativen als auch strategischen Medizincontrolling.
Neben der Tätigkeit im Krankenhausmanagement war und ist er als Mitglied der
DRG-Research-Group wissenschaftlich tätig. Seit vielen Jahren berät Dr. Fiori
medizinische Fachgesellschaften, Trägerverbände und ist in der überregionalen
Beratung, als Referent/Dozent sowie als Gutachter für Sozial- und Zivilgerichte tätig.

Zielsetzung

Die komplexen Rahmenbedingungen und der steigende ökonomische Druck sind eine große Herausforderung für das Krankenhausmanagement. Um Fehler zu vermeiden, bietet es sich an, Entscheidungen rational auf Basis von Kennzahlen zu treffen. Viele der gängigen Kennzahlen leiten sich aus Kenngrößen des G-DRG-Systems und den Ergebnissen der DRG-Fallkostenkalkulation ab. Die Diskussion um die Pflegepersonaluntergrenzen und die Ausgliederung der Pflegekosten aus der DRG-Vergütung hat zu neuen pflegebezogenen Kennzahlen wie beispielsweise dem „Pflegeaufwand“ geführt. Vermehrt kommt klinisch tätiges Personal mit diesen Kennzahlen und entstehenden Anreizen in Kontakt.

Transparenz über die Entscheidungsgrundlagen schafft Vertrauen und Akzeptanz. Aber selten sind die sich aus der komplexen Vergütungssystematik ableitenden Kennzahlen selbsterklärend. Aus Fehlinterpretationen können Fehlentscheidungen und unerwünschte Anreize resultieren. Jede Kennzahl hat eine Geschichte und viele Kennzahlen entwickeln nur in Zusammenhang mit anderen Kennzahlen und der Kenntnis der Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung ihre volle Aussagekraft. Sich ändernde Anreize wie Sachkostenabwertung, Mengensteuerung, Pflegepersonaluntergrenzen, Pflegepersonalquotient und die Ausgliederung Pflegepersonalkosten in ein eigenes Vergütungssystem erfordern eine stetige Überprüfung der Aussagekraft und Interpretation bisheriger Kennzahlen.

Dieser Excellence Workshop bringt Ihnen gängige Kennzahlen und die Methoden im Umgang mit diesen näher. Sie werden die Aussagekraft der Kennzahlen und ihre Limitationen kennenlernen. Häufige Fehler im Verständnis, aber auch in der Ermittlung sowie Nutzung werden diskutiert. Sich aus den Kennzahlen ergebende, denkbare strategische Konsequenzen werden im Kontext der sich ändernden Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung – insbesondere auch unter Berücksichtigung des geplanten Paradigmenwechsels der Pflegekostenfinanzierung ab 2020 – dargestellt und bewertet. Nach Besuch des Workshops werden Sie Kennzahlen kompetenter bewerten sowie Entscheidungen gezielter treffen und diese besser kommunizieren können.

Mi 26.06.2019 in Berlin

€ 790,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie das Online-Formular nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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