Entgeltverhandlungen nach DRG-Systematik 2019

erfolgreich vorbereiten und abschließen

Schwerpunkte

  • Vergütungsrelevante Änderungen im G-DRG-System 2019
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für die Leistungs- und Entgeltverhandlungen 2019
  • Vergütung von Leistungen mit hohem Sachkostenanteil
  • Höhe und Umgang mit dem FDA 2019 – aktuelle Entwicklungen
  • Auswirkungen des Sofortprogramms Kranken- und Altenpflege auf die Budgetverhandlungen: Verlängerung Pflegestellenförderprogramm, Pflegezuschlag, Pflegepersonaluntergrenzen
  • Einstieg in die qualitätsorientierte Vergütung: Start 2019?
  • Neue Vereinbarung für Zentrumszuschläge?
  • Notfallstrukturen: Aktueller Stand
  • NUB-Innovationsentgelte
  • Strategische Ausrichtung von Verhandlungen und Leistungsplanung 2019
Dr. med. Holger Bunzemeier class=
Dr. H. Bunzemeier
Dr. med. Frank Heimig class=
Dr. F. Heimig
Dipl.-Bw. Martin Heumann class=
M. Heumann

Leitung

Dr. med. Holger Bunzemeier, Roeder & Partner, Senden

Referenten

Dr. med. Holger Bunzemeier, Roeder & Partner, Senden
Dr. med. Frank Heimig, InEK Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH, Siegburg
Dipl.-Bw. Martin Heumann, Krankenhauszweckverband Rheinland e.V., Köln

Zielsetzung

Mit dem 2016 in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetz wurden durch den Gesetzgeber zahlreiche Neuregelungen für die Krankenhausfinanzierung auf den Weg gebracht, die nun fortlaufend Einfluss auf die Vorbereitung und Durchführung der Leistungs- und Entgeltverhandlungen nehmen. Im Mittelpunkt der Verhandlungen 2017 und 2018 stand vielerorts die Umsetzung des Fixkostendegressionsabschlags. Nachdem der Gesetzgeber für 2017 und 2018 die Mindesthöhe des Fixkostendegressionsabschlages festgelegt hat, muss diese nach aktueller Gesetzeslage für 2019 auf der Landesebene von den Selbstverwaltungspartnern verhandelt werden.
Welche Auswirkungen das auf die Budgetverhandlungen haben kann, soll genauso vorgestellt werden, wie die Umsetzung des angekündigten Sofortprogramms Kranken- und Altenpflege, das die ohnehin für 2019 vorgesehene Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen noch um eine Verlängerung des Pflegestellenförderprogramms, das zusätzlich noch modifiziert werden soll, ergänzt. Vom Gesetzgeber vorgesehen ist für 2019 auch die Einführung der qualitätsorientierten Vergütung, wenngleich der G-BA bis Juni 2018 die hierfür vorzusehenden Leistungsbereiche noch nicht beschlossen hat. Aktuell laufen zudem auf der Bundesebene die Verhandlungen zur Zentrumsvereinbarung, nachdem der GKV-Spitzenverband die Schiedsstellenvereinbarung im Herbst 2017
gekündigt hatte. Hier ist ebenfalls mit Änderungen für 2019 zu rechnen, die Einfluss auf die Budgetverhandlungen nehmen können.
Auch das G-DRG-System unterliegt 2019 weiteren Einflüssen des KHSG. Neben der bereits umgesetzten Abwertung von Leistungen mit hohem Sachkostenanteil und so genannten  mengenanfälligen Leistungen könnten die für die Kalkulation verpflichteten Krankenhäuser durch ihre Kalkulationsteilnahme die Kostenmittelwerte der DRGs beeinflussen
und ggf. zu deutlichen Katalogeffekten beitragen. Damit entstehen nicht nur neue Anforderungen an die technische Umsetzung, sondern auch an die strategische
Ausrichtung der Verhandlungen und die Leistungsmengenplanung.
Gründliche Kenntnisse zur Weiterentwicklung des G-DRG-Systems sowie zu den gesetzlichen Änderungen der Krankenhausfinanzierung sind für Krankenhäuser und Kostenträger für die Vorbereitung und Durchführung der Leistungs- und Entgeltverhandlung von großer Bedeutung. Mit dieser Veranstaltung sollen neben relevanten Neuerungen der G-DRG-Version 2019 die wichtigsten Inhalte und Ziele der Leistungs- und Entgeltverhandlungen 2019 vorgestellt werden. Dabei sollen insbesondere auch die gesetzlichen Änderungen durch das KHSG sowie dem anstehenden Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz mit Auswirkungen auf die Strategie der Entgeltverhandlungen diskutiert werden.
Kompetente und praxiserfahrene Referenten vermitteln Ihnen in dieser ZENO-Veranstaltung die notwendigen Informationen für die Leistungs- und Entgeltverhandlungen 2019. Die zu berücksichtigenden Einflussfaktoren auf die Verhandlungen durch Änderungen des G-DRG-Systems sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen werden detailliert besprochen. Selbstverständlich steht genügend Raum für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung Wir möchten darauf hinweisen, dass die Budgetverhandlungen für die sogenannten
“Psych-Fächer“ nicht Gegenstand dieser Veranstaltung sind.

Do 29.11.2018 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmenden einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, so reduziert sich der Betrag um E 10,00 zzgl. MwSt.

Programm herunterladen

Anfahrtsskizze herunterladen