Verordnen bei Entlassung – 12 Monate Entlassmanagement

Umsetzungsstand und offene Fragen

Schwerpunkte

  • Medikamente, Heil- und Hilfsmittel oder AU können verordnet werden – doch in vielen Krankenhäusern sind Entlass-Rezepte noch nicht in der Realität angekommen
  • Bestandsaufnahme: Wie oft verordnet der Krankenhausarzt?
  • Beteiligte signalisieren: Es hat sich im Entlassmanagement kaum etwas verbessert
  • Rezepte bei Entlassung – wer sich verweigert riskiert die DRG
  • Der richtige Umgang mit dem BTM-Rezept
  • Die Mitgabe von Arzneimitteln außerhalb der legalen Zeiten – Ordnungswidrigkeit oder Strafbarkeit?
  • Von der Aufnahme zur Entlassung: Wie hilft das KIS?
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Alexander Korthus
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I. Möckel
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G. Prahl
Dr. iur. Constanze Püschel class=
Dr. C. Püschel
Christoph Schmitz class=
C. Schmitz

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Ina Möckel, GKV-Spitzenverband, Berlin
Dr. iur. Constanze Püschel,  D+B Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Berlin
Christoph Schmitz,  Kath. Marienkrankenhaus gGmbH, Hamburg
Alexander Korthus, Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V., Berlin

Zielsetzung

Ein Jahr nach Einführung des neuen Entlassmanagements hat sich für Patienten, Pflegeheime und Zuweiser nichts spürbar geändert. Nur in wenigen Krankenhäusern wird die Verordnung bei Entlassung umgesetzt. Am ehesten noch im Bereich Hilfsmittel, damit der Patient rechtzeitig nach Hause oder ins Pflegeheim entlassen werden kann. Die Entscheidung ob, wer, welche Abteilung und in welchen Verordnungsbereichen Rezepte ausgestellt werden sollen, wird überdies von Haus zu Haus sehr unterschiedlich beantwortet.

Darf sich ein Krankenhaus dem Verordnen bei Entlassung verweigern? Darf es für sich entscheiden, grundsätzlich keine Entlass-Rezepte auszustellen oder nur in sehr begrenzten Ausnahmefällen und den Patienten immer an seine Arztpraxis verweisen?

Derzeit wird darüber diskutiert, ob die zurückhaltende Umsetzung seitens der Krankenkassen akzeptiert werden muss. Der Patient sollte eben nicht noch krank gezwungen sein, eine Arztpraxis aufzusuchen und Pflegeheime hofften mit N1-Rezepten, die Zeit bis zum geplanten Hausbesuch des Hausarztes zu überbrücken. Juristen diskutieren, ob DRG-Kürzungen oder -Streichungen möglich sind oder ob besser der Gesetzgeber noch einmal nachlegen sollte.

In dieser Veranstaltung haben Krankenhausmanager, Juristen und Krankenkassenvertreter das Wort. Sie berichten – 12 Monate nach Einführung des neuen Entlassmanagements – vom tatsächlichen Umsetzungsstand und diskutieren die Frage, ob jetzt der MDK das Entlassmanagement des Krankenhauses unter die Lupe nehmen soll.

Do 18.10.2018 in Berlin

EUR 990,00 zzgl. 19% MwSt. (ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr EUR 750,00 zzgl. MwSt.). Sollten Sie das Online-Formular nutzen, reduziert sich die Gebühr um EUR 10,00 zzgl. MwSt.

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