Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST)

7. Fachkonferenz - Theorie trifft Praxis

Schwerpunkte

  • Neue Abrechnungsmodalitäten in 2020 – Auswirkungen der diversen Krankenhausreformen auf die stationäre Schmerztherapie
  • Erlösrelevanz im Klinikalltag: Neues bei den klassischen Schmerz-DRGs
  • Indikation, Mindestanforderungen und Kodierung der OPS-Komplexcodes
  • Pflexit, Personaluntergrenzen und TSVG – Strategisch entscheiden, Chancen nutzen
  • Neue Prüforgien des MDK: Willkür oder Strategie?
  • Der hausinterne Behandlungspfad: vom Assessment zur Therapie
  • Das ANOA-Konzept: Wie es funktioniert, abgerechnet und aufgebaut wird
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Dr. Eva Bartmann
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Dr. A. Böger
Dr. med. Holger Bunzemeier class=
Dr. H. Bunzemeier
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Dr. J. Emmerich
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G. Prahl

Leitung

Gabriele Prahl, Management- und Umsetzungsberaterin im Gesundheitswesen, Hamburg

Referenten

Dr. med. Eva Bartmann, Vorstand, Berufsverband der Schmerztherapeuten (BVSD); Fachärztin für Anästhesiologie, Schmerzzentrum Neu-Ulm
Dr. med. Andreas Böger, Vorstand, Berufsverband der Schmerztherapeuten (BVSD); Regionalleiter, Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS); Mitglied Ad-Hoc-Kommissionen „Multimodale Schmerztherapie“ und „Versorgungsfragen“, Deutsche Schmerzgesellschaft; Chefarzt/Ärztlicher Leiter MVZ, DRK-Kliniken Nordhessen gGmbH, Klinik für Schmerzmedizin, Kassel; Diplom-Gesundheitsökonom (Oec.med.)
Dr. med. Holger Bunzemeier, Geschäftsführender Partner, Roeder & Partner – Ärzte PartG, Senden
Dr. med. Jan Emmerich, des. Chefarzt / Klinik für Manuelle Medizin, Sana Kliniken Sommerfeld, Kremmen

Zielsetzung

Der Reformeifer von Bundesgesundheitsminister Spahn fordert Krankenhaus-Chefs und seinen Mitarbeitern gewaltige Anstrengungen ab. Die Änderungen werden auch spürbar für die  stationären Schmerztherapeuten.
Nicht nur die Schmerz-DRGs – im üblichen Rahmen angepasst – auch der Pflexit, das Pflegepersonaluntergrenzengesetz und selbst das TSVG mit seinen extrabudgetären Honoraren wird in 2020 Auswirkungen auf die Anbieter der stationären interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST) haben. Die einzelnen Kliniken werden davon höchst unterschiedlich betroffen sein.
Um passgenau reagieren zu können und mögliche Vorteile zu sichern, muss man das neue Gefüge verstehen. Ärzte und Controller sollten gemeinsam notwendige Änderungen angehen, ohne die Qualität aus dem Auge zu verlieren.
Neu beleuchtet werden muss: Welche Patienten? Welche Leistungsinhalte? Welche Dokumentation? Welche DRG? Welche tagesstationären und ambulanten Zusatzangebote?
IMST ist personalintensiv. Neben mehrfach qualifizierten Ärzten bedarf es einer großen Gruppe von qualifizierten, selbstständig arbeitenden Therapeuten. Hausintern müssen Diagnose- und Therapiemodule sinnvoll koordiniert werden, um Leerläufe zu vermeiden und/oder Stress mit Abrechnungsprüfungen und MDK zu vermeiden.
In den nächsten Jahren wird sich die IMST punktuell neu aufstellen müssen. In dieser Veranstaltung lernen Sie die wichtigsten wirtschaftlichen und qualitativen Gesichtspunkte dazu kennen.

Di 18.02.2020 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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