Kooperationsverträge von Krankenhäusern

Wie arbeiten niedergelassene Vertragsärzte und Kliniken wirtschaftlich erfolgreich und rechtssicher zusammen?

10. Excellence Workshop aufgrund der großen Nachfrage

Schwerpunkte

  • Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Kooperationen – Entdeckungsrisiken, Vorgehensweise der Ermittlungsbehörden, Verteidigungsstrategien
  • Prävention durch Vertragsgestaltung
  • Abwägung zwischen den Kooperationsmodellen: Belegarzt, Belegarzt mit Honorarvertrag, Kooperation in der Hauptabteilung, Abgrenzung anhand des ärztlichen Leistungsspektrums
  • Vertragsgestaltung, Absicherung, Prüfungsgegenstände: Clearingstelle, Landesärztekammern, DRV
  • Vermeidung von Begleitrisiken: Abrechnungsbetrug, Regressforderungen, Vermögensabschöpfung
  • Erarbeitung und Diskussion eines Baukastensystems für rechtssichere Verträge und Vergütungselemente mit den Teilnehmern
 class=
A. Badle
Thorsten Ebermann class=
T. Ebermann
 class=
Prof. Dr. H. Schneider

Referenten

Alexander Badle, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Thorsten Ebermann, Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK); Ratajczak & Partner Rechtsanwälte, München
Prof. Dr. jur. Hendrik Schneider, Universität Leipzig, Leipzig

Zielsetzung

Die Diskussion um die rechtlichen Grenzen der Kooperationsverträge zwischen den Sektoren ebbt nicht ab. Der Workshop bringt Krankenhausgeschäftsführer, Justiziare, Geschäftsführer von MVZ und niedergelassene Ärzte, die mit Kliniken kooperieren wollen, auf den aktuellen Stand.
Anhand von Fällen aus der Praxistätigkeit der drei Referenten werden insbesondere neu aufgekommene Streitfragen und Abgrenzungsprobleme erörtert. Zielgruppe sind daher auch diejenigen Akteure im Gesundheitswesen, die bereits in den vergangenen Jahren an der Veranstaltung teilgenommen und über das erforderliche Grundlagenwissen in Bezug auf die rechtssichere Konzeption der Kooperationen verfügen.
Der Workshops setzt folgende Schwerpunkte: Konkurrenz des Honorararztmodells zum Belegarztmodell, Sperrwirkung des Belegarztmodells, Differenzierung der belegärztlichen Tätigkeit, parallele Tätigkeit in Haupt- und Belegabteilung, detaillierte Darstellung des Statusfeststellungsverfahrens und rechtssicherer Umgang mit der DRV, Kompetenzabgrenzung zwischen dem die Krankenhausbehandlung verordnenden niedergelassenen Arzt und dem aufnehmenden Krankenhausarzt, Folgen der Verletzung diesbezüglicher Prinzipien, Entwicklung entsprechender Verfahrensanweisungen, aktueller Stand zur Debatte um die Angemessenheit der Vergütung, Vorgaben des ärztlichen Berufsrechts für die Angemessenheit der Vergütung, Analyse krankenhausorganisatorischer Schwachstellen bei der Umsetzung des Verbots wahlärztlicher Leistungserbringung durch nicht fest angestellte Ärzte, diesbezügliche Rechtsrisiken für Arzt, die Geschäftsführung des Krankenhauses sowie Kooperationen im Rahmen des Entlassmanagements. Ferner wird auf aktuelle Gesetzesreformen, wie der des Instituts der Vermögensabschöpfung im Zusammenhang mit den Kooperationen, eingegangen. Der Workshop bietet Lösungen für die Praxis mit dem Ziel, die relevanten Fragen und Szenarien mit Blick auf Möglichkeiten rechtssicherer Vertragsgestaltung praxisnah und für den konkreten Fall unter Simulation entsprechender Entscheidungsfindungsprozesse zu erörtern.

Di 20.03.2018 in Frankfurt

€ 890,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

Programm herunterladen

Anfahrtsskizze herunterladen