Krankenhaus-MVZ

Antwort auf Veränderungen des Gesundheitsmarktes?

Schwerpunkte

  • Welche Auswirkungen haben die Veränderungen des Gesundheitsmarktes auf Krankenhäuser und wie können Krankenhäuser darauf strategisch reagieren?
  • Welche Kooperationen sind für Krankenhäuser unter Berücksichtigung des Antikorruptionsgesetzes und des Krankenhausrechts möglich?
  • Wie kann unter Berücksichtigung des Vertragsarztrechts unter Nutzung der Krankenhausinfrastruktur – sächlich und personell – rechtlich möglich sein?
  • Wie können KH-MVZen erfolgreich geführt werden? – Aufbau- und Ablauforganisation und Steuerung
  • Welche vertragsärztlichen Anforderungen muss ein KH-MVZ erfüllen?
  • Warum stellen die Krankenhausstrukturen und die vertrags­ärztlichen Bindungen sehr hohe Anforderungen an die Integration von MVZ in Krankenhausunternehmen?
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R. Bühn
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O. Melchert
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Prof. Dr. H. Schneider
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F. Schramm

Leitung

Prof. Dr. jur. Hendrik Schneider, Lehrstuhl für Strafrecht, Juristenfakultät, Universität Leipzig, Leipzig

Referenten

Dr. med. Regine Breitsprecher, Universitätsmedizin Greifswald, MVZ GmbH, Greifswald
Rainer Bühn, Diplom-Betriebswirt (BA), MVZ ANregiomed GmbH, Dinkelsbühl
Otto Melchert, ehemals Kaufm. Vorstand und Vorstandsvorsitzender, Lubinus Stiftung Kiel und GF MVZ Lubinus GmbH, Kiel
Prof. Dr. jur. Hendrik Schneider, Juristenfakultät, Universität Leipzig, Leipzig
Frank Schramm, Causa Consilio, Kiel

Zielsetzung

Seit der Einführung der Medizinischen Versorgungszentren durch das GKV-Mo­dernisierungsgesetz vom 14. November 2003 wächst die Zahl der MVZen stetig. Insbesondere zur Sicherung von Einweiserstrukturen sind in den vergangenen Jahren viele Krankenhäuser zu Trägern von MVZ geworden und haben Vertragsarztsitze erworben.

Während mit der Einführung die Gründereigenschaft für die Medizinischen Ver­sorgungszentren sehr weit gefasst war, hat der Gesetzgeber ab 2012 den Kreis der möglichen Träger eingeschränkt. Weitere Einschränkungen insbesondere für Kran­kenhausträger sind aktuell mit dem Referentenentwurf zum TSVG – Terminservice- und Versorgungsgesetz – durch das Gesundheitsministerium eingebracht worden.

Während die Zahl der KH-MVZen nicht mehr so schnell steigt, wächst die Zahl der MVZen insbesondere nach der gesetzlichen Zulassung von fachgleichen MVZen.

Die Entwicklung, wirtschaftlich und organisatorisch, im Bereich der KH-MVZen zeigt, dass die Kliniken häufig als Träger nicht ausreichend auf die Trägerschaft von MVZen vorbereitet waren und nicht alle strategischen Auswirkungen im Blick hatten oder haben.

In der ZENO-Konferenz werden die strategischen und wirtschaftlichen Rahmen­bedingungen für Krankenhausträger als Träger von MVZen dargestellt. Welche Formen in der Zusammenarbeit zwischen den Kliniken des Trägers und dem/den MVZen sind möglich? Informiert wird über die Anforderungen für einen vertrags­arztkonformen Betrieb und die Führung eines KH-MVZen sowie deren Möglichkei­ten der integrativen Nutzung der Krankenhausinfrastruktur. Aufgezeigt werden Gründe, die die Entwicklung von MVZen durch Krankenhäuser begrenzen oder auch ausschließen können.

Fr 07.12.2018 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmenden einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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