Medizintourismus in deutsche Kliniken

Rechtssichere Wege der Akquise und Behandlung internationaler Patienten

Schwerpunkte

  • Rechtliche Rahmenbedingungen des Medizintourismus nach Deutschland
  • Korruptionsfreie Zusammenarbeit mit Patientenvermittlern
  • Rechtssichere Vertragsgestaltung mit Vermittlungsagenturen
  • Die Organisation einer International Unit im Krankenhaus
  • Gründung, Ziele und Vorteile einer Zentralisierung
  • Medizinisches Management, Datenschutz, Erstellung von Kostenvoranschlägen
  • Abrechnung von Leistungen an Patienten aus dem Ausland
  • Anwendung der GOÄ/Steigerungssätze/Wahlleistungsvereinbarung
  • Kontaktaufnahme und Kommunikation mit Interessenten
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T. Ebermann
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Dr. V. Hofbauer
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Prof. Dr. H. Schneider

Leitung

Prof. Dr. jur. Hendrik Schneider, Universität Leipzig, Leipzig

Referenten

Thorsten Ebermann, Ratajczak & Partner Rechtsanwälte, München;Geschäftsführer, Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK)
Dr. med. Vincent R. Hofbauer, Universitätsklinikum Münster, Münster
Prof. Dr. jur. Hendrik Schneider, Universität Leipzig, Leipzig

Zielsetzung

Deutsche Kliniken und Ärzte genießen international noch immer einen exzellenten Ruf und sind das Ziel des so genannten „Medizintourismus“ insbesondere aus den Ländern Afrikas, Asiens, Osteuropas und dem Nahen Osten. Der Standort Deutschland konkurriert hierbei beispielsweise mit den Einrichtungen in den USA und Großbritannien. Gegenwärtig lassen sich rund 250.000 Patienten aus dem Ausland in Deutschland behandeln. Ausschlaggebend für die Gewinnung der Patienten, deren Behandlung als lukrativ gilt, sind nicht nur die Qualität der Versorgung, sondern auch die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Kooperation mit Patientenvermittlungsagenturen im In- und Ausland. Der Wettbewerb nimmt zu. Insbesondere aufgrund politischer und
ökonomischer Gründe in den Herkunftsländern ist die Zahl der Patienten, die sich im Ausland behandeln lassen, leicht rückläufig. Entsprechend kompetitiv ist der Markt.
Im Mittelpunkt des Excellence Workshops stehen die gesamten Rechtsfragen, die mit Medizintourismus nach Deutschland und der Gewinnung sowie Behandlung von Patienten aus dem Ausland verbunden sind. Es werden praxisnahe Wege rechtssicherer Akquise und Behandlung von Patienten aus dem Ausland aufgezeigt. Diskutiert und bewertet werden die Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages „Medizintourismus vor dem Hintergrund der §§ 299 ff. StGB“ (2017) sowie die hiermit verbundenen Fragen des ärztlichen Berufsrechts und des Vertragsrechts. Weiterhin werden die Leistungsabrechnung, das Forderungsmanagement und Fragestellungen aus dem rechtlichen Umfeld, wie zum Beispiel die Prävention von Geldwäscherisiken sowie die Abrechnungsfähigkeit bestimmter Serviceleistungen diskutiert. Ferner werden Möglichkeiten und Grenzen der Werbung des Krankenhauses mit seinen Leistungen für internationale Patienten dargestellt.
Der Workshop richtet sich an Klinikgeschäftsführer und Leiter der International Units in den jeweiligen stationären Einrichtungen, die bereits systematisch Patienten aus dem Ausland akquirieren und behandeln und solche Häuser, die in diesem Segment eine umfassende oder spezielle Versorgung von Patienten aus dem Ausland anbieten wollen. Weiterhin richtet sich die Veranstaltung an niedergelassene Ärzte, die bereits im ambulanten Sektor auf die Behandlung internationaler Patienten spezialisiert sind, ggf. mit Agenturen zusammenarbeiten und/oder eine Kooperation mit einer Klinik anstreben.

Mo 20.05.2019 in Frankfurt

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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