Teilnahme oder Nichtteilnahme ab 2018: Das neue gestufte System der Notfallstrukturen

in Krankenhäusern gemäß § 136c Absatz 4 SGB V

Schwerpunkte

  • Folgenabschätzung: Der Kompromiss des G-BA trifft die Häuser unterschiedlich hart
  • Hohe Qualitätskriterien: Fachgesellschaften verbünden sich mit dem GKV-Spitzenverband gegen die DKG
  • Welche Übergangszeiträume gibt es für das einzelne Krankenhaus?
  • Anforderungen und Konsequenzen im Flächenland
  • Knackpunkt: Welche Fachabteilungen, Ärzte und Geräte benötigt die jeweilige Versorgungsstufe
  • Qualitätsindikator ZNA: Fachabteilungen etablieren, Abläufe professionalisieren
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Prof. Gries
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Prof. J. Hecken
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R. Heyder
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G. Prahl
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Dr. Jens Uwe Schreck
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Dipl.-Vw. Johannes Wolff

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Prof. Dr. med. André Gries, DEAA, Universitätsklinikum Leipzig
Prof. Josef Hecken, Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA), Berlin
Ralf Heyder, Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD), Berlin
Dr. Jens-Uwe Schreck, MPH, Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V., Potsdam
Dipl.-Vw. Johannes Wolff,  GKV-Spitzenverband, Berlin

Zielsetzung

Mit dem Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) wurde dem G-BA die neue Aufgabe übertragen, ein gestuftes System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern zu entwickeln. Hierbei sind für jede Stufe der Notfallversorgung insbesondere Mindestvorgaben zu
– der Art und der Anzahl von Fachabteilungen,
– der Anzahl und der Qualifikation des vorzuhaltenden Fachpersonals sowie
– dem zeitlichen Umfang der Bereitstellung von Notfallleistungen
festzulegen.

Im März 2018 wird der G-BA einen Beschluss zum gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern fassen. Die hieraus resultierenden Regelungen sind dann die Grundlage für die Berechnung von Zu- und Abschlägen im Rahmen der Krankenhausfinanzierung. Für die Krankenhäuser bedeutet die Neustrukturierung Ungemach. Sie müssen ihre Notfallambulanzen an die neuen Bedingungen anpassen. Universitätskliniken sind genauso betroffen wie Maximal- und Grundversorger. Denn mit dem neuen gestuften System wird die Teilnahme an der Notfallversorgung nicht mehr für alle Krankenhäuser uneingeschränkt möglich sein. Diese Veranstaltung gibt einen Ausblick auf die anstehenden Herausforderungen weist aber auch einen Weg, wie sich Häuser fit machen für das gestufte Notfallmodell. Selbstverständlich steht genügend Raum für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Do 22.03.2018 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmenden einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, so reduziert sich der Betrag um € 10,00 zzgl. MwSt.

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