Konferenz: Das neue gestufte System der Notfallstrukturen

stellt die ZNA in den Nukleus des Krankenhauses

Schwerpunkte

  • Zu- und Abschläge verhandelt – Facharztpräsenz in der Diskussion – Checkliste für die Budgetverhandlungen – Strukturmodule für Budgetgewinner
  • Das gehört jetzt (!) in die Budgetverhandlungen: Einstufung des Krankenhauses ins Notfallsystem
  • Zielsetzung: Zuschläge für jede DRG des Hauses – Abschläge vermeiden
  • Checklisten für die regionale Verhandlung
  • Knackpunkt: Welche Fachabteilungen, Ärzte und Geräte benötigt die jeweilige Versorgungsstufe?
  • Strukturierte Kooperationen mit Kassenärztlicher Vereinigung und Rettungsdiensten
  • ZNA-Experts: Eine gute Notaufnahme ist Basis für die Zukunft
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G. Prahl
Christoph Schmitz class=
C. Schmitz
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J. Wolff
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Dr. B. Trebar
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Dr. J. Roth

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Dr. med. Johannes Roth, Eichhof-Stiftung Lauterbach, Lauterbach
Christoph Schmitz, Kath. Marienkrankenhaus gGmbH, Hamburg
Dr. med. Branko Trebar, MPH, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Berlin
Dipl.-Vw. Johannes Wolff, GKV-Spitzenverband, Berlin

Zielsetzung

Das neue gestufte System der Notfallstrukturen ist in Kraft getreten. Damit ist der Weg frei, im Rahmen der Budgetverhandlungen die Einstufung des Krankenhauses zu verhandeln. Die Einstufung entscheidet über Zu- und Abschläge für jeden abgerechneten stationären Fall des Hauses. Hier geht es also um richtig viel Etat. Die Höhe der konkreten Pauschalen wird voraussichtlich über die Schiedsstelle entschieden.

Wer die Einstufung verpasst, muss mit einem empfindlichen Abschlag rechnen. Jedes Krankenhaus ist deshalb dabei, sich mit den Kriterien für die Einstufung zu beschäftigen. Für jede der drei Notfallstufen gibt es spezielle Strukturanforderungen hinsichtlich Räume, Qualifikation der Mitarbeiter (Facharztpräsenz: Notfallmedizin, Innere, Chirurgie) und der Organisation. Für die Budgetverhandlungen schwebt den Krankenkassen eine Checkliste vor, die beiden Seiten Orientierung gibt und jedem Haus als gute Vorbereitungsunterlage dienen kann.

Im Rahmen unserer Konferenz „Das neue gestufte System der Notfallstrukturen“ am 27. November 2018 in Berlin berichtet der Vertreter der Krankenkassen über die Stufeneinteilung, Kriterien, Checkliste und über die Pauschalen. Ein Kran­kenhausmanager zeigt auf, wie und warum sich die ZNA für die Krankenh­ausszene vom Stiefkind zum Zukunftsgaranten mausert. Weiterhin wird über die künftige Zusammenarbeit von Praxen und Krankenhaus referiert sowie über erste Erfahrungen mit einer internetbasierten Leitstelle für Rettungsdienste berichtet. Alle Berliner Krankenhäuser, die eine Notfallambulanz betreiben, sind jetzt an IVENA angeschlossen. Dieses Projekt setzt sich langsam in Deutschland durch. D. h. der Rettungswagen wird elektronisch gesteuert. Für die Krankenhäuser hat das eine große Bedeutung. In unserer Veranstaltung berichtet ein Krankenhaus-Arzt über die Erfahrungen seines Hauses.

Di 27.11.2018 in Berlin

EUR 990,00 zzgl. 19% MwSt. (ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr EUR 750,00 zzgl. MwSt.) Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, so reduziert sich der Betrag um EUR 10,00 zzgl. MwSt.

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