Neue Pflegefinanzierung 2020 und DRG-Reform

Bewertung der Ausgliederung – Auswirkungen auf das Budget und die Erlössituation

Die Veranstaltung wurde mit 7 Punkten von der RbP zertifiziert.

Schwerpunkte

  • Ausgliederung der Pflegevergütung aus den Fallpauschalen
  • Verhandlung des DRG-unabhängigen Pflegebudgets ab 2020
  • Neuregelungen der Pflegepersonaluntergrenzen ab 2020
  • Pflegelastkatalog und Pflegepersonalquotienten
  • Selbstkostendeckung versus Wettbewerb
  • Auswirkungen auf das komplexe System der
  • Krankenhausfinanzierung
  • Auswirkungen auf das Gesamtbudget eines Krankenhauses
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Dipl.-Vw. Georg Baum
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Dr. H. Bunzemeier
Dr. med. Frank Heimig class=
Dr. F. Heimig
Dipl.-Bw. Martin Heumann class=
M. Heumann
Prof. Dr. med. Norbert Roeder class=
Prof. N. Roeder
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J. Wolff

Leitung

Prof. Dr. med. Norbert Roeder, Roeder & Partner, Beratung im Gesundheitswesen, Senden

Referenten

Georg Baum, Hauptgeschäftsführer, Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V., Berlin
Dr. med. Holger Bunzemeier, Partner, Roeder & Partner, Beratung im Gesundheitswesen, Senden
Dr. med. Frank Heimig, Geschäftsführer, InEK Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH, Siegburg
Martin Heumann, Geschäftsführer, Krankenhauszweckverband Rheinland e.V., Köln
Dipl.-Vw. Johannes Wolff, Referatsleiter Krankenhausvergütung, GKV-Spitzenverband, Berlin

Zielsetzung

Die politisch beschlossene Ausgliederung der Finanzierung der „Pflege am Bett“ aus den DRG-Fallpauschalen muss bis zum 30. September 2019 von den Selbstverwaltungspartnern auf der Bundesebene vereinbart werden. Im Ergebnis entsteht ein neuer – um die Pflege am Bett bereinigter – DRG-Katalog sowie ein Pflegeerlöskatalog, mit dessen Hilfe das Pflegebudget abgezahlt werden soll. Das Pflegebudget muss krankenhausindividuell unter Beachtung der IST-Kosten für Pflege am Bett und Kosteneinsparungen durch pflegeentlastende Maßnahmen mit den Krankenkassen vereinbart werden. Die Veränderungen der Krankenhausfinanzierung mit Einführung der Selbstkostendeckung für die Pflege am Bett wird Gewinner und Verlierer hervorbringen.

Neben der Einführung des Pflegebudgets sollen 2020 Änderungen an den erst 2019 eingeführten Pflegepersonaluntergrenzen umgesetzt werden. Zumindest für die Fachgebiete Neurologie und Herzchirurgie sollen feste Untergrenzen bestimmt werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die Pflegepersonaluntergrenzen ab 2020 risikoadjustiert festgelegt werden. Für Krankenhäuser mit pflegeaufwändigeren Patienten dürften die Mindestvorgaben weiter steigen.

Als Ergänzung zu den Pflegepersonaluntergrenzen in pflegesensitiven Bereichen ist für 2020 die Einführung des Pflegepersonalquotienten vorgesehen. Der Quotient stellt krankenhausindividuell das Verhältnis der Anzahl der Pflegekräfte zum „Pflegeaufwand“ dar. Krankenhäuser, die eine vom Bundesministerium für Gesundheit festzulegende Untergrenze zum Quotienten unterschreiten, sollen sanktioniert werden.

In dieser ZENO-Konferenz sollen die Ergebnisse der Ausgliederung der Pflege aus den DRGs, die Änderungen für die Pflegepersonaluntergrenzen 2020 sowie aktuelle Aspekte zum Pflegepersonalquotienten dargestellt und aus den Perspektiven der verschiedenen Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen bewertet werden. Darüber hinaus soll diskutiert werden, wie krankenhausindividuell mit der Einführung des Pflegebudgets und den neuen Vorgaben zur Pflegepersonalausstattung im Krankenhaus umzugehen ist und welche Vorbereitungen für die Verhandlung des Pflegebudgets notwendig sind.

Di 05.11.2019 in Köln

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmenden einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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