Qualitätsdaten als Zukunftssicherung

Den Datenschatz des eigenen Hauses nutzen + Gefahren abwehren

NEUES VERANSTALTUNGSHOTEL!

Schwerpunkte

  • Die Qualitätsoffensive des Gesetzgebers proaktiv nutzen!
  • Welche Bedeutung hat Qualität zukünftig für die Erlöse eines Krankenhauses?
  • Wie hoch ist die Qualität der Qualitätsdaten?
  • Datenvalidierung der Qualitätsdaten: Werden Dokumentationsfehler zu Qualitätsdefiziten?
  • Was ist von den neuen MDK-Prüfungen zu erwarten?
  • Das Potenzial der Abrechnungsdaten in der Qualitätssicherung
  • Qualitätsmanagement: Von den dringlichsten Maßnahmen zum best practice
  • Qualität als Zukunftsmodell
 class=
Dr. med. Wolfgang Fiori
 class=
Dr. H. Haeske-Seeberg
 class=
Dr. R. Hammerich
 class=
G. Prahl

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Dr. med. Wolfgang Fiori, Roeder & Partner, Senden; Mitglied DRG-Research-Group, Münster; ehem. stellv. Leiter Medizinisches
Management, Universitätsklinikum Münster
Dr. med. Heidemarie Haeske-Seeberg, Sana Kliniken AG, Ismaning
Dr. med. Ralf Hammerich, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Zielsetzung

Während die Abrechnungsdaten seit Jahren zeitnah erfasst und durch exzessive
Fallprüfungen überwacht werden, fristeten die Daten, die zu Zwecken der Qualitätssicherung
erfasst wurden, vielfach ein Schattendasein. Die Konsequenzen schlechter
Qualität oder auch nur schlechter Daten hielten sich in Grenzen.
Die Einführung der Fallpauschalierung und ihrer Rahmenbedingungen hat zu einer
stärkeren Bedeutung ökonomischer Anreize für Krankenhäuser und Kostenträger
geführt. Rein ökonomische Anreize ohne Kontrolle der Behandlungsqualität sind
jedoch gefährlich. Während sich das G-DRG-System jährlich mit großen Schritten
weiterentwickelte, steckte die Qualitätsmessung und insbesondere -transparenz noch
in den Kinderschuhen. Der politisch intendierte Strukturwandel mit begleitender
Marktbereinigung ist hingegen trotz der Fallpauschalierung und dem stärkeren
Wettbewerb nicht in dem vielfach erwünschten Ausmaß eingetreten. Nun sollen es
Qualitätskriterien richten. Mit Verabschiedung des Krankenhausstrukturgesetzes
(KHSG) hat der Gesetzgeber an vielen Stellen zu messende Qualität in den Vordergrund
gerückt.
Neben planungs- und vergütungsrelevanten Qualitätsindikatoren, der Stärkung
der Qualitätssicherungsrichtlinien und Mindestmengenregelungen, selektiven
Qualitätsverträgen und weiteren Instrumenten wird insbesondere der deutlich
erweiterten Veröffentlichungsmöglichkeiten eine versorgungsrelevante Bedeutung
zukommen. Die Wenigsten realisieren dabei, dass die zukünftig veröffentlichten
Qualitätsdaten bereits heute entstehen. Heutige Qualitätsdefizite aber auch Erfassungsprobleme
wirken sich daher weit in die Zukunft aus. Verbesserungsprozesse
benötigen jedoch Zeit.
Es ist höchste Zeit, sich mit den eigenen Daten und deren Erfassung zu beschäftigen.
Dabei ist es sinnvoll, nicht erst dann zu reagieren, wenn man aufgrund von Auffälligkeiten
unter Zugzwang gerät. Qualitäts- und Abrechnungsdaten können einen
wahren Erkenntnisschatz für Qualitätsverbesserungen aber auch für das Controlling
bieten. Wichtig ist, die Daten nicht nur zu erfassen, sondern auch zu nutzen. Wo
Potenziale liegen und welches die Erfolgsfaktoren in der Nutzung sind, wollen wir
mit Ihnen gemeinsam diskutieren.

Fr 20.04.2018 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 595,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

Programm herunterladen

Anfahrtsskizze herunterladen