Stationäre interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST)

6. Fachkonferenz - Theorie trifft Praxis

Schwerpunkte

  • Neue Abrechnungsmodalitäten in 2019 – Mit den richtigen Angeboten, Prozessen und Therapeuten zum Erfolg
  • Erlösrelevanz im Klinikalltag: Aktuelle Entwicklung im G-DRG-System
  • Auswirkungen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) auf die Krankenhausfinanzierung ab 2020
  • Indikation, Mindestanforderungen und Kodierung der OPS-Komplexcodes
  • Positionen des MDK und Begutachtungsleitfaden zur multimodalen Schmerztherapie
  • Hilfreiche Dokumentation: KEDOQ in der praktischen Anwendung
  • Der hausinterne Behandlungspfad: vom Assessment zur Therapie
 class=
Dr. A. Böger
Dr. med. Holger Bunzemeier class=
Dr. H. Bunzemeier
 class=
Dr. med. G. Lindena
 class=
G. Prahl
 class=
Dr. F. Tappmeyer

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Dr. med. Andreas Böger, Berufsverband der Schmerztherapeuten (BVSD); Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS);  DRK-Kliniken Nordhessen gGmbH, Klinik für Schmerzmedizin, Kassel; Diplom-Gesundheitsökonom (Oec.med.)
Dr. Holger Bunzemeier, Roeder & Partner, Senden
Dr. med. Gabriele Lindena, CLARA Klinische und Versorgungsforschung, Kleinmachnow
Dr. med. Frauke Tappmeyer, MDK Nord, Flensburg

Zielsetzung

Die stationäre multimodale Schmerztherapie zählte in den letzten Jahren zu den Gewinnern. Image, Umsätze und Patientenzahlen stiegen. Ein wachsendes Misstrauen von zuweisenden Ärzten, Patienten und Krankenkassen gegen Operationen trug dazu bei. Für die Anbieter zusätzlich erfreulich: Änderungen bei den DRG werteten zumindest die Fälle mit hohem Personalbedarf und langer Verweildauer auf. Ideal für Krankenhäuser, die auf eine umfassende Therapie setzen. Umstellungsbedarf für jene, die die kürzen Verweildauern im Programm hatten.
Im künftigen Therapieregime der stationären Schmerztherapeuten muss das berücksichtigt werden; Ärzte und Controller sollten gemeinsam notwendige Änderungen angehen, ohne die Qualität aus dem Auge zu verlieren. Beantwortet werden müssen die Fragen: welche Patienten, welche Leistungsinhalte, welche Dokumentation, welche DRG?
Ab 2020 soll die Finanzierung der Pflegedienstkosten aus den G-DRGs ausgegliedert werden. Welche Auswirkungen das auf die Vergütung der IMST haben könnte, soll diskutiert werden.
Die stationäre interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST) ist personalintensiv. Neben mehrfach qualifizierten Ärzten bedarf es einer großen Gruppe von qualifizierten Therapeuten und Pflegern. Hausintern müssen Diagnose- und Therapiemodule sinnvoll koordiniert werden, um Leerläufe zu vermeiden und/oder Stress mit Abrechnungsprüfungen und MDK zu vermeiden. Da hilft – neben dem Begutachtungsleitfaden zur vollstationären multimodalen Schmerztherapie – ein gutes, ausgereiftes Dokumentationsmodul KEDOQ erfüllt die Ansprüche und beschert obendrein Daten zur Versorgungsforschung.
In dieser Veranstaltung werden u.a. die Installation und der Nutzung dieses Moduls vorgestellt. Zusätzlich kommen Anwender und die Umsetzer erfolgreicher Einrichtungen zu Wort. Sie schildern am Beispiel ihres Hauses bewährte Prozesse und die richtige Abrechnung.

Do 31.01.2019 in Berlin

EUR 990,00 zzgl. 19% MwSt. (ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr EUR 750,00 zzgl. MwSt.) Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um EUR 10,00 zzgl. MwSt.

Programm herunterladen

Anfahrtsskizze herunterladen