Strukturprüfungen im Krankenhaus

Was können und dürfen die Krankenkassen oder der MDK?

Schwerpunkte

  • Anzahl und Intensität der Prüfungen steigen massiv – 2,3 Milliarden Rückflüsse für die Krankenkassen
  • Doppelte Herausforderung: Strukturprüfung im Auftrag des G-BA und zur OPS-Komplexbehandlung
  • Im Fokus der G-BA-Prüfung: TAVI-Implantation, Bauchaortenaneurysma, Kinder-Onkologie
  • Im Fokus der Abrechnungsprüfung: Geriatrie, Palliativmedizin, Intensivmedizin
  • Krankenkassen und MDK auf unterschiedlichen Ebenen tätig
  • Unklare Strukturmerkmale: Worüber wird gestritten?
  • Zusammenspiel Strukturprüfung und Einzelfallprüfung: Wie hilft sich das Krankenhaus?
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Dr. med. Matthäus Bauer, MBA
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Dr. med. Andreas Krokotsch
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G. Prahl
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Dr. M. Schmedders
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Stefan Wöhrmann

Leitung

Gabriele Prahl, GfG Gesellschaft für Gesundheitsökonomie & -management mbH, Hamburg

Referenten

Dr. med. Matthäus Bauer, MBA, Klinikum der Universität München, München
Dr. med. Andreas Krokotsch, MDK Nord, Hamburg
Dr. Mechtild Schmedders, GKV-Spitzenverband, Berlin
Stefan Wöhrmann, Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), Berlin

Zielsetzung

Strukturprüfungen sind für ein Krankenhaus eine besondere Herausforderung. Es geht fast immer um sehr viel Geld. Geprüft wird von Krankenkassen und/oder dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Den betroffenen Häusern stehen dabei zwei unterschiedliche Prüfungen ins Haus: Zum einen die Prüfung nach den G-BA-Richtlinien und zum anderen die Prüfung zur OPS-Komplexbehandlung. Für beide Formen gilt, dass sie sehr arbeitsaufwendig sind und Medizincontrollern und Ärzten viel abverlangen. So ist es im Interesse beider Seiten, Strukturprüfungen zu vermeiden. Oder anders ausgedrückt: das Krankenhaus sollte die Angriffsfläche reduzieren. Haben Kassen erst einmal gelernt, dass in einem Haus oder einer Abteilung alles in Ordnung und nichts zu holen ist, sinkt die Frequenz der Prüfungen drastisch. Der beste Weg dahin sind nachvollziehbare Personalpläne und eine gute, den Regeln entsprechende Dokumentation.
Problematisch ist, dass die vorgegebenen Strukturmerkmale unterschiedlich definiert werden. Das führt fast regelhaft zu schweren Auseinandersetzungen und hohen Rückstellungen bei den Krankenhäusern. Die Veranstaltung gibt einen detaillierten Überblick über beide Prüfvarianten und die derzeit aktuellen Auseinandersetzungen und Entscheidungen. Zu Wort kommen Vertreter der Krankenhäuser, der Krankenkassen und des MDK.

Di 06.11.2018 in Berlin

EUR 990,00 zzgl. 19% MwSt. (ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr EUR 750,00 zzgl. MwSt.) Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um EUR 10,00 zzgl. MwSt.

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