Rollout der Telematik-Infrastruktur (TI) Anwendungspflicht ab 2021

Inhalte der Finanzierungsvereinbarung und des Digitalen Versorgungsgesetzes

Schwerpunkte

  • Digitalisierung des Gesundheitswesen aus Sicht des BMG
  • Ausstattungs- und Betriebskosten werden von Krankenkassen finanziert?
  • Auf was, wie und wann müssen sich Krankenhäuser einstellen?
  • Wie gelangt das Krankenhaus vom Modell der gematik zum echten Feldtest mit wissenschaftlicher Evaluation?
  • Wie erlangt das Krankenhaus die Gegenfinanzierung für den Personalaufbau?
  • Wie werden ambulante Ärzte und Pflege eingebunden?
  • Die ePa: Ausfüllpflicht für das Krankenhaus ab März 2021
  • Sind MVZ- oder ASV-Strukturen zwingend erforderlich?
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J. Flemming
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C. Klose
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J. Neuhaus
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G. Prahl
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R. Schubert

Leitung

Gabriele Prahl, Management- und Umsetzungsberaterin im Gesundheitswesen, Hamburg

Referenten

Jürgen Flemming, Pressereferent und Mitglied im Vorstand, Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen und -Leiter
Christian Klose, Ständiger Vertreter der Abteilung 5, Digitalisierung und Innovation, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin
Jan Neuhaus, Geschäftsführer, Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V., Berlin
Rene Schubert, Geschäftsführer, Deutsche Krankenhaus TrustCenter und Informationsverarbeitung GmbH (DKTIG), Leipzig

Zielsetzung

Den Krankenhäusern steht ein ehrgeiziges Projekt ins Haus. Es wird Verwaltungschefs, IT-ler, Controller, Datenschutzbeauftragte über Jahre in Atem halten. Aber auch Ärzte, Chefärzte und die Pflege werden massiv betroffen sein, da medizinische und pflegerische Abläufe in allen Bereichen angepasst werden müssen. Aber Achtung: Bis 2021 müssen die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter die Anwendung beherrschen.

Mit dem Rollout der Telematikinfrastruktur (TI) im Krankenhaus soll nicht nur die Basis gelegt werden für das Stammdatenmanagement der Versicherten. Einbezogen werden auch medizinische Patientendaten und die elektronische Patientenakte. Aber auch die sichere elektronische Kommunikation mit Vertragsarztpraxen soll die TI gewährleisten. Damit ist unmittelbar das KIS und seine Subsysteme betroffen. Das „Digitale Versorgungsgesetz“ nennt ganz konkret den 01. Januar 2021 ab dem der Patient auch im Krankenhaus Anspruch auf Datenübertragung in die ePa hat.

Mit der Finanzierungsvereinbarung zwischen GKV-Spitzenverband und Deutscher Krankenhausgesellschaft ist jetzt ein erster gewichtiger Schritt getan. Geht es doch hier nicht nur um gewaltige Summen, sondern auch schon um klare Inhalte und Zeitplanungen. Alle Betroffenen werden sich zeitnah im eigenen Haus mit der konkreten TI-Umsetzungsplanung beschäftigen müssen. Dabei stellt auch die Sicherung der Gegenfinanzierung eine wichtige Komponente dar.

Diese Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Krankenhausexperten und Industrievertreter und vermittelt alle notwendigen Insider- und Basisinformationen und gibt praktische Umsetzungsempfehlungen und Anleitung zur Projektplanung.

Mo 07.10.2019 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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