Das Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG

Zusammenwirken der verschiedenen Stellschrauben

Schwerpunkte

  • Die TSVG-Regelungen im Einzelnen
  • Zugriff auf die Kassenreserven – Politik „für die Galerie“?
  • Einstieg in den Ausstieg aus der Budgetierung?
  • Neue Sortierung, neue Aufgaben:
    Was ändert sich bei der Gematik?
  • Mehr Rechte für Kassenärztliche Vereinigungen
  • MVZ-Regelungen im TSVG
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J. Becker
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Dr. D. Heinrich
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A.-K. Klemm
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Dr. A. Kloepfer
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Dr. G. Ludewig
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A. Rommel
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S. Stauch-Eckmann

Leitung

Dr. phil. Albrecht Kloepfer, iX – Institut für Gesundheitssystem- Entwicklung, Publizist und Politikberatung, Berlin

Referenten

MinDir Joachim Becker, Krankenversicherung, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin
Dr. Dirk Heinrich, NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V., Berlin
Anne-Kathrin Klemm, BKK Dachverband e.V., Berlin
Dr. Gottfried Ludewig, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin
Dr. med. Annette Rommel, Kassenärztliche Vereinigung Thüringen, Weimar
Sibylle Stauch-Eckmann, Ober Scharrer Gruppe GmbH, Fürth

Zielsetzung

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) steht nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unter einer großen Überschrift: „Vertrauen zurückgewinnen, auch in Gesundheit und Pflege“. Es ist also kein Wunder, dass die Gesetzesvorhaben des Ministers zunächst die unmittelbare Situation der Versicherten und Patienten in den Fokus zu nehmen versuchen. An dieser Stelle greift das TSVG, wie der Name nahelegt, vor allem in die Zugangsregelungen zwischen Patienten und Ärzten ein. Kompensiert wird dieser „Zugriff“ mit einer mehrfachen Öffnung der ärztlichen Vergütung für unbudgetierte Leistungen, die wiederum bei den Krankenkassen zu Mehrbelastungen führen werden.
So ist das TSVG ein komplexes und im parlamentarischen Prozess nicht einfacher gewordenes Gefüge aus Forderungen und Kompromissen an die Systemakteure, die mit- und gegeneinander ins Gleichgewicht gebracht werden müssen.
Die Bewertung des Gesetzes und seiner Folgen ist damit keineswegs trivial und wird zusätzlich durch den Umstand erschwert, dass das Ministerium im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens die Notwendigkeit erkannt hat, 1. die Grundlagen zur Digitalisierung des Gesundheitswesens neu zu justieren, 2. die Investorentätigkeit in der ambulanten Versorgung zu regeln und 3. die Heilmittelerbringung zu liberalisieren. Hier hat es jeweils Ergänzungen gegeben, die im Laufe der Gesetzgebung zu einem dicken Konvolut an Änderungsanträgen geführt haben.
Bleibt damit im vermutlich größten gesundheitspolitischen Gesetzesvorhaben dieser Legislaturperiode ein Roter Faden erkennbar? Unsere Konferenz „Das TSVG – Zusammenwirken der verschiedenen Stellschrauben“ soll aufzeigen, wie die unterschiedlichen TSVG-Regelungen miteinander zusammenhängen und ineinander greifen.
Sie soll aber auch deutlich machen, wo weiterhin Regelungsbedarf besteht, der für die Stabilität des Gesundheitswesens unabdingbar ist: Kassen, Industrie und weitere Akteure des Gesundheitssystems warten hier auf weiterführende Vorgaben, als Grundlagen für eine erfolgreiche Positionierung bei der Patientenversorgung. Auch diese Zukunftsaufgaben werden in unserer Konferenz zur Sprache kommen.

Do 27.06.2019 in Berlin

€ 990,00 zzgl. 19% MwSt.
(ab dem 2. Teilnehmer einer Firma/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. MwSt.)
Sollten Sie die Online-Anmeldung nutzen, reduziert sich die Gebühr um € 10,00 zzgl. MwSt.

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